Wer wir sind

Wir sind Köln Bürger:innen.
Wir sind sehr besorgt über den rasant fortschreitenden Klimawandel.
Wir sind fassungslos und empört über die Tatenlosigkeit der Politik.
Wir wollen die Politik dazu bringen, wichtige Klimaschutz-Maßnahmen verbindlich zu beschließen und zügig umzusetzen.
Uns unterstützen lokale Klima- und Umweltgruppen und NGOs.
Wir engagieren uns überparteilich.

Was wollen wir tun?

Wir wollen das Thema Klimaschutz in der Öffentlichkeit diskutieren.

Wir wollen, dass auch Köln die Klimaschutzziele von Paris einhält.
Wir wollen uns mit den Kölner*innen, mit der Stadtverwaltung, mit der RheinEnergie und mit den Mitgliedern des Kölner Stadtrates über geeignete Klimaschutz-Maßnahmen auseinandersetzen.

→ Dafür werden wir ein oder mehrere Bürgerbegehren initiieren!

Wir wollen die Politik dazu bewegen, die notwendigen Maßnahmen zügig umzusetzen.

Unser Bürgerbegehren

Wir wollen, dass die RheinEnergie ab 2021 eine „Erneuerbare-Energien-Offensive“ im Strombereich durchführt.  Bis 2025 soll sie mindestens so viel Öko-Strom mit eigenen Erneuerbare-Energien-Anlagen erzeugen oder durch Direktlieferverträge (Power Purchase Agreements) beziehen, wie sie im Kölner Stadtgebiet verkauft.

 

Die RheinEnergie soll ab 2021 den Anteil der Erneuerbaren Energie an ihrem gesamten Energie-Angebot bis 2030 kontinuierlich auf 100 Prozent steigern. Das schließt explizit auch die Wärmeversorgung mit ein.

bisheriger Ablauf:

09.11.2019

Website von Klimawende Köln geht online

Nov 2019

Gespräche mit den Grünen, der Linken und der FDP

26.08.2019

Erstes Gespräch mit der Stadtverwaltung über unser Bürgerbegehren

25.09.2019

Erstes Gespräch mit der RheinEnergie

10.07.2019

Gründung von Klimawende Köln und Formulierung der Hauptforderung: “Soll die RheinEnergie ab 2021 den Anteil der Erneuerbaren Energie an ihrem Energie-Angebot bis 2030 kontinuierlich auf 100% steigern?”

29.04.2019

Vorstellung der Broschüre “Klimawende von unten

Unsere Vision: Köln ist 2030 klimaneutral

Energiewende bis 2030

Im Jahr 2030 schimmern die Dächer der Stadt Köln blau, weil fast alle Häuser mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet sind. An sonnigen Tagen wird die überschüssige Sonnenenergie in unzähligen Batterien in Wohnhausblocks dezentral gespeichert oder in Wasserstoff bzw. Methan umgewandelt und ins Gasnetz eingespeist. Kohle und Öl-Heizungen sind nicht mehr notwendig, weil die Häuser inzwischen  gut gedämmte Passiv- oder Plusenergiehäuser sind.

Früher gab es Industrie-Betriebe, die Strom, Wärme und Dampf aus Braunkohle-Kraftwerken bezogen haben. Nachdem diese Betriebe energetisch saniert wurden, brauchen diese nur noch einen Bruchteil der Energie. Im Jahr 2030 sind sie mit eigenen Photovoltaik- und Windkraft-Anlagen selber stolze Strom- und Energie-Produzent:innen. Die letzten Gaskraftwerke stehen nur noch als Reserve für den Notfall bereit, weil unser Stadtwerk jetzt die vielen Haushalte mit Fernwärme aus Geothermie und Abwärme aus der Industrie versorgt. Die Versorgungssicherheit mit Strom ist gewährleistet, weil das Stromnetz europaweit modernisiert wurde.
Statt viel Geld für die Förderung und den Transport von fossilen Brennstoffen auszugeben, wird nun auf Technologie-Transfer und finanzielle Unterstützung aller Stromverbraucher*innen beim Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt. Dadurch gibt es keine Kriege um Öl mehr und weniger Menschen müssen aus Gründen des Klimawandels fliehen.