Hintergrundinformation: Kohlekraftwerk Rostock

by | Juni 18, 2020 | Blog

Das einzige Kohlekraftwerk in Mecklenburg-Vorpommern wurde 1994 in Betrieb genommen und hat eine elektrische Leistung von 514 MW[1] und eine thermische Leistung von 150 MW. Es soll in erster Linie Strom erzeugen; die Abwärme wird in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Rostock eingespeist und so den Rostocker Bürger:innen zur Verfügung gestellt. Der elektrische Wirkungsgrad soll nach Betreiberangaben 43 %[2] betragen.

Ca. 30 % der Fernwärme[3] der Stadt Rostock werden durch das Kohlekraftwerk erzeugt. In 2019 waren dies 295 GWh (Vorjahr: 358 GWh) Wärme[2]. Der hierfür geschlossene Fernwärme-Liefervertrag läuft 2024[4] aus. Die Stadt Rostock ist nicht auf die Fernwärme aus dem Steinkohle-Kraftwerk angewiesen. So konnte z.B. im Winter 2019/20 das Fernwärmenetz ab Februar 2020 ohne das Kohlekraftwerk betrieben werden, da dieses aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz genommen wurde. Um die Versorgungssicherheit für die Wärme noch zu verbessern und die CO2-Emissionen der Wärmeversorgung weiter zu reduzieren, plant die Stadt Rostock den Ausbau von erneuerbaren Energien.

CO2- und Schadstoff-Ausstoß

In 2018 hat das Kohlekraftwerk Rostock 1.830.000 t Kohlenstoffdioxid ausgestoßen, sowie Schadstoffe wie 1.460 t Stickstoffoxide, 600 t Schwefeloxide und Schwermetalle wie 65,7 kg Nickel und 38,3 kg Arsen sowie 18,6 kg Quecksilber.[5]

Herkunft der Steinkohle
In 2019 wurden im Kohlekraftwerk Rostock 641.218 t Steinkohle verfeuert. Diese stammt überwiegend aus dem Kusnezker Becken im Süden Sibiriens und wird per Schiff über die Ostsee angeliefert. Weitere Infos zu den Bedingungen und Folgen des Steinkohleabbaus gibt es im Blog-Beitrag „Sibirische Kohle für Kraftwerke der RheinEnergie“, auf der Website von deCOALonize Europe und ganz neu in der Dokumentarfilm-Trilogie „STILL BURNING“

Bezug von Steinkohle für das Kraftwerk Rostock[6]

Die Beteiligung der RheinEnergie AG
Das Kohlekraftwerk Rostock wird betrieben von der Kraftwerks- und Netzgesellschaft mbH (KNG). Die Eigentümer sind zu 50,4 % die EnBW und seit dem 1.2.2011 zu 49,6 % die RheinEnergie HKW Rostock GmbH, welche wiederum eine 100 %ige Tochter der RheinEnergie AG ist.[2] Den anteiligen Strom veräußert die RheinEnergie AG über ihr Tochterunternehmen RheinEnergie Trading GmbH.

Ein Verlustgeschäft
Nach den Jahresabschluss-Berichten der RheinEnergie HKW Rostock GmbH sollte die Abschreibung des Kraftwerkes innerhalb von 14 Jahren erfolgen, also bis 2025. In den vergangenen Jahren zahlte die RheinEnergie AG jährlich ca. 10 Mio. € dafür.[6]
Und das, obwohl die Stadt Rostock für die Abnahme der Fernwärme vom Kohlekraftwerk in 2019 ca. 4,5 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €) an die RheinEnergie HKW Rostock GmbH zahlt. In einem sogenannten „Fernwärme-Liefervertrag“ ist die Abnahme der Fernwärme bis 2024 festgelegt.
Die Einnahmen durch den Strom gehen inzwischen deutlich zurück. 2012 konnten durch den Stromverkauf noch 106,9 Mio. € erwirtschaftet werden. 2019 waren es nur 44,7 Mio. € (Vorjahr: 34,0 Mio. €).
Die RheinEnergie HKW Rostock GmbH weist ein negatives Ergebnis nach Steuern von -53.418 T€ (Vorjahr: -11.918 T€) aus, das gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der RheinEnergie AG übernommen wird.

“Im Geschäftsjahr wurden sämtliche Kraftwerksanlagen in Höhe von 57,96 Mio. € außerplanmäßig abgeschrieben. Dies wurde erforderlich, da die aktuellen und aus heutiger Sicht für die nächsten Jahre prognostizierten Preisentwicklungen für Strom und Kohle sowie die aktuelle Diskussion zum Kohleausstieg eine Abdeckung der Restbuchwerte des Anlagevermögens nicht erwarten lassen.”[2]

Überschuss an erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern
Nicht nur im Landesinneren von Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch in der Ostsee gibt es große Windparks. Über das Jahr gemittelt erzeugt Mecklenburg-Vorpommern so 70 % mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als es selbst benötigt.
Aus diesem Grund wurde das Kohlekraftwerk Rostock von Anfang Februar bis zum 8. Juni 2020 sogar abgeschaltet. Wegen des Überangebotes an Strom aus erneuerbaren Energien wurde es für die Stromproduktion nicht benötigt; die Fernwärme lieferte das Gaskraftwerk der Rostocker Stadtwerke.[7]
Derzeit wird in Rostock-Marienehe ein großer Wärmespeicher[8] und ein Geothermie-Kraftwerk[9] gebaut und mit Spannung wird der Bau eines Wasserstoffspeichers in Rostock-Laage erwartet.[10]
Nach Angaben aus dem Energieministerium ist Mecklenburg-Vorpommern schon heute nicht mehr auf den Strom aus dem Kohlekraftwerk Rostock angewiesen. Es wird ausreichend Energie aus erneuerbaren Energien erzeugt. Um auch bei Nacht und Flaute genügend Strom im Netz zu haben, arbeitet das Land mit Energiekonzernen und Hochschulen an Alternativen zu Kraftwerken – an Batteriespeichern etwa.[11]

Aber was ist mit den Arbeitsplätzen?
Im Steinkohlekraftwerk sind aktuell 115 Menschen beschäftigt. Gleichzeitig arbeiten in Mecklenburg-Vorpommern gut 15.000 Menschen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Daher halten wir es für sinnvoll, den Mitarbeiter:innen des Steinkohlekraftwerks durch Umschulungen zukunftsfähige Jobs zu bieten, anstatt eine tote Industrie durch finanzielle Unterstützung am Leben zu erhalten.

Protest und Bürgerbegehren gegen das Kohlekraftwerk Rostock
Im Frühjahr 2020 hat das Bündnis „Rostock kohlefrei“ entschieden, ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen, das die Verlängerung des Fernwärme-Liefervertrages verhindern soll. Für das Bürgerbegehren müssen 4.000 Unterschriften gesammelt werden. Folgt die Bürgerschaft nicht der Forderung des Bürgerbegehrens, dann soll es einen Bürgerentscheid zeitgleich zur Landtagswahl im Herbst 2021 geben. Stimmen dort 25 % der wahlberechtigten Rostocker:innen gegen die Verlängerung des Fernwärme-Liefervertrages, ist diese Entscheidung bindend für die Rostocker Bürgerschaft.

Und wie lange soll das Rostocker Kraftwerk noch mit Kohle befeuert werden?
Am 30.1.2019 sagte der Geschäftsführer des Betreiberunternehmens Kraftwerks- und Netzgesellschaft mbH (50,4 % EnBW und 49,6 % RheinEnergie) in der Ostsee-Zeitung noch, dass das Kohlekraftwerk Rostock als eines der Letzten in Deutschland vom Netz gehen soll, also deutlich nach 2030, vielleicht auch erst 2038.
Am 16.5.2020 heißt es, man wolle das Kraftwerk so schnell es geht auf die Verbrennung von Holz umrüsten. Das kann in fünf Jahren sein – sobald der Einsatz von Holzpellets als Brennstoff kostengünstiger ist als Steinkohle.[1]


Pressespiegel zum Steinkohlekraftwerk Rostock

Kommentar: Abschied vom Kraftwerk in Rostock darf keine neuen schaffen
So lange es keine Alternative gibt, werden die Verträge bis 2024 weiterlaufen, sagt NNN-Chefreporterin Katrin Zimmer. NNN vom 21.04.2021

Rostock soll sich vom Kohlekraftwerk verabschieden
Woher die Stadtwerke die Fernwärme für den Nordwesten bekommen, ist allerdings ungeklärt. Kommt ein neues Kraftwerk? NNN vom 21.04.2021

Erste Entscheidung gegen Kohlekraftwerk in Rostock gefallen
Der Ausschuss für Stadtentwicklung plädierte für die schnellstmögliche Abschaltung. Die Bürgerschaft votiert am 21. April. NNN vom 16.04.2021

Betreiber wollen es frühestens 2030 abschalten
Doch Rostock for Future und die Grünen wollen EnBW und Rhein Energie das Geschäft mit der Kohle vermiesen. NNN vom 25.03.2021

Rostock muss konsequent beim Kohlekraftwerk handeln
Kommentar: Beklagenswert ist die Geschwindigkeit, in der sich die Stadt verändern will, meint Redakteur Stefan Menzel. NNN vom 25.03.2021

Schwesig startet größtes Wasserstoffkraftwerk Europas
In Laage im Landkreis Rostock entsteht der erste CO2-neutrale Gewerbepark des Landes. Mithilfe von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien sollen dort unter anderem Teile für die Autoindustrie gebaut werden. NDR vom 25.03.2021

Zukunftsrat MV legt Abschlussbericht vor
Ein halbes Jahr haben Experten beraten, wie das Land fit für die Zukunft wird. Nachhaltigkeit ist das bestimmende Thema. NDR – Nordmagazin vom 19.03.2021

Klimaschützer protestieren vom Rad aus für Energiewende
Fridays for Future Rostock. Im Rahmen eines globalen Klimastreiks haben sich auch in der Hansestadt am Freitag 200 Aktivisten zusammengefunden. NNN vom 19.03.2021

Klimaschützer fordern Aus für Kohlekraftwerk Rostock ab 2024: Das sagt der Betreiber
Am Freitag steht in Rostock die nächste Klima-Demo an. Wichtigste Forderung: Das Steinkohlekraftwerk im Seehafen – der größte Energie-Lieferant von MV – soll 2024 abgeschaltet werden. Druckmittel soll ein Vertrag der Stadtwerke Rostock sein. Die Betreiber nehmen dazu Stellung und verraten erstmals, wie lange der Strom-Riese noch am Netz bleiben wird. OZ vom 18.03.2021

In fünf Jahren könnte ein neues Kraftwerk stehen
Wasserstoff in Rostock. Auf einer Konferenz berieten Experten, wie die Hansestadt von dem alternativen Energieträger profitieren kann. NNN vom 29.09.2020

Kohlekraftwerk in Rostock soll 2025 vom Netz
Bürgerentscheid geplant. Das Bündnis Rostock Kohlefrei sammelt Unterschriften und macht Druck auf die Bürgerschaft. Der Vertrag läuft bis 2024. NNN vom 28.07.2020

Kohleausstieg beschlossen: Rostocker Kraftwerk betroffen
Bundestag und Bundesrat haben heute auch den Kohleausstieg endgültig beschlossen. Bis spätestens 2038 sollen alle Braun- und Steinkohlekraftwerke vom Netz genommen werden, betroffene Kohle-Regionen sollen Hilfen bekommen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es nur ein Steinkohlekraftwerk – und zwar im Rostocker Seehafen. Ob der Betreiber oder die Region von den Hilfen profitieren können, ist nicht so leicht zu beantworten. KStA vom 03.07.2020

Kohleausstieg: Millionen-Unterstützung für Kraftwerks-Aus
Mit 52,5 Millionen Euro will der Bund Stadt und Kreis Rostock unterstützen, wenn das Steinkohlekraftwerk im Rostocker Seehafen vom Netz geht. Das geht aus einem Änderungsantrag von Union und SPD zum Strukturstärkungsgesetz hervor, der NDR 1 Radio MV vorliegt. Der Antrag wird voraussichtlich am Mittwoch vom Haushaltsausschuss und am Freitag vom Bundestag beschlossen. NDR vom 30.06.2020

Schneller Kohleausstieg in Rostock gefordert
Während Umweltschützer auf dem Neuen Markt für einen schnellen Kohleausstieg demonstrieren, gründet sich im Rathaus die Projektgruppe „Wärmeplan Rostock 2050“. “Rostock heute” vom 24.06.2020

Rhein-Energie rechnet nicht mit Entschädigung für Kohlekraftwerk
Der von der Bundesregierung beschlossene Ausstieg aus der Kohle als Energieträger zur Stromerzeugung schlägt sich nun in der Bilanz des Kölner Rhein-Energie nieder. Der Versorger hatte sich Mitte der 1990er Jahre an dem Rostocker Kohlekraftwerk mit knapp 50 Prozent beteiligt. Jetzt aber ist durch den Kohleausstieg mit einem vorzeitigen Aus der Anlage in den kommenden Jahren zu rechnen. KSTA vom 22.06.2020

Leistungsstarkes Wasserstoff-Kraftwerk in Laage vorgestellt
Laage (dpa/mv) – Das Unternehmen Apex Energy Teterow in Laage hat am Freitag ein großes netzgekoppeltes Wasserstoff-Kraftwerk vorgestellt. Vom Herbst dieses Jahres an werde Apex grüne Energie für Industrie und Gewerbe, Wohnungsgesellschaften, für den öffentlichen Nahverkehr oder zur Zwischenspeicherung von Regelenergie liefern, sagte Geschäftsführer Mathias Hehmann am Freitag bei der Präsentation der Anlage. Diese werde über eine Elektrolysekapazität von zwei Megawatt zur Spaltung von Wasser in Wasser- und Sauerstoff verfügen. Jährlich könnten so ausschließlich aus regenerativen Energiequellen bis zu 300 Tonnen Wasserstoff erzeugt werden. Insgesamt werde die Anlage über eine Jahreskapazität von 16 Gigawattstunden verfügen. SZ vom 12.06.2020

Seit drei Monaten Stillstand: Warum Rostocks Kraftwerk nicht mehr ans Netz darf
Nein, das ist noch nicht der Kohleausstieg: Aber das größte Kraftwerk des Landes steht bereits seit knapp drei Monaten unbemerkt still. Im Rostocker Seehafen wird seit Wochen kein Strom mehr erzeugt. Die OZ hat nachgefragt. Ostsee-Zeitung vom 18.05.2020

Stillstand zeigt: Auch Rostocks Kohle-Kraftwerk muss „grün“ werden
Rostocks Kraftwerk ist vom Netz – weil Strom aus Windkraft längst billiger ist als aus Kohle. Dass die Betreiber nun auf Holz als Brennstoff umstellen wollen, ist genau richtig, meint OZ-Reporter-Chef Andreas Meyer. Denn auch wenn der Wind mal nicht weht, braucht MV saubere Energie. Ostsee-Zeitung vom 18.05.2020

Zu viel Wind: Warum Rostocks Kraftwerk nicht mehr dampft
Im Rostocker Seehafen wird seit Wochen kein Strom mehr erzeugt – weil die Energie aus der Hansestadt derzeit zu teuer ist. Ostsee-Zeitung vom 16.5.2020, – Printversion –

Rostock: Stadtwerke bauen neuen Wärmespeicher
NDR, 27.3.2020

Kohleausstieg vor 2030? Wie Rostocks Kraftwerk dennoch am Netz bleiben soll
Eigentlich sollte das Rostocker Kraftwerk als eines der letzten Kohlekraftwerke in Deutschland vom Netz gehen. Nun könnte es schneller gehen als geplant: Die Betreiber – die Energiekonzerne EnBW und Rheinenergie – wollen den Strom-Riesen am Netz lassen, denn sie haben eine Alternative. Ostsee-Zeitung vom 16.3.2020

Unabhängig und Regenerativ: Uni Rostock bietet Lösung für Energiewende
Die Universität Rostock hat eine Lösung, um das ostdeutsche Bundesgebiet komplett und unabhängig mit regenerativem Strom versorgen zu können. Im Rahmen des Forschungsprojektes Windnode forscht die Uni seit drei Jahren an der Umsetzung eines Wasserstoff-Speicherkraftwerks. Ostsee-Zeitung vom 7.1.2020

Rostocker Kraftwerk: Mecklenburgs Energiezentrale
Im Rostocker Steinkohlekraftwerk landet Brennstoff aus Sibirien und den USA zusammen in der Brennkammer. Die Anlage geht spätestens 2038 vom Netz – und könnte aber ein zweites Leben als Speicher für Ökostrom beginnen. Ostsee-Zeitung vom 11.09.2019

Dieser Rostocker Physiker plant das Kraftwerk der Zukunft
Ein Rostocker Physiker will das Kraftwerk der Zukunft bauen – die Wirtschaft befördert das, der Energieminister von MV kann das Ergebnis kaum erwarten. Auch bei einem Strom-Blackout wäre der Nordosten damit besser gewappnet. Ostsee-Zeitung vom 6.4.2019

Rostocker Kraftwerk geht als Letztes vom Netz
MV wird als eines der letzten Bundesländer aus der Kohle ausstiegen: Das Kraftwerk im Rostocker Seehafen wird noch bis weit über 2030 hinaus in Betrieb bleiben, sagt die Betreiber EnBW und Rheinenergie. Ostsee-Zeitung vom 31.01.2019

Energie aus dem Erdinneren: Rostock plant neues Kraftwerk
Die Stadtwerke Rostock setzen auf grüne Wärme für die Hansestadt: Der Energie-Versorger plant den Bau eines Geothermie-Kraftwerkes und will Wärme aus der Tiefe nutzen. Auch andere Städte in MV prüfen bereits Erdwärme-Anlagen im großen Stil. Ostsee-Zeitung vom 23.03.2018

EnBW und Stadtwerke Rostock verlängern Kooperation
Karlsruhe/Rostock (energate) – Der Energiekonzern EnBW hat den Fernwärmeliefervertrag mit den Stadtwerken Rostock um weitere zehn Jahre verlängert. Wie beide Unternehmen mitteilten, tritt der neue Liefervertrag am 1. Januar 2015 in Kraft. Mit dem vereinbarten Bezug von bis zu 180 MW Wärme, die aus dem EnBW-Kraftwerk Rostock ausgekoppelt werden, stehe den Rostocker Stadtwerken neben dem eigenen Erzeugerpark eine leistungsstarke Bezugsquelle zur Sicherung der Fernwärmeversorgung … energate messenger vom 28.10.2014


Quellenangabe

1 Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur, Stand: 1.04.2020
2 Geschäftsbericht der RheinEnergie HKW Rostock GmbH von 2019, https://www.bundesanzeiger.de/
3 Rostocker Kraftwerk geht als Letztes vom Netz, Ostsee-Zeitung vom 31.01.2019
4 EnBW und Stadtwerke Rostock verlängern Kooperation, energate messenger vom 28.10.2014
5 Schadstoff-Emissionskataster des Umweltbundesamtes, 5.12.2020
6 Geschäftsbericht der RheinEnergie HKW Rostock GmbH von 2011 bis 2019, https://www.bundesanzeiger.de/
7 Seit drei Monaten Stillstand: Warum Rostocks Kraftwerk nicht mehr ans Netz darf, Ostsee-Zeitung vom 18.05.2020
8 Rostock: Stadtwerke bauen neuen Wärmespeicher, NDR, 27.3.2020
9 Energie aus dem Erdinneren: Rostock plant neues Kraftwerk, Ostsee-Zeitung vom 23.03.2018
10 Dieser Rostocker Physiker plant das Kraftwerk der Zukunft, Ostsee-Zeitung vom 6.4.2019
11 Kohleausstieg vor 2030? Wie Rostocks Kraftwerk dennoch am Netz bleiben soll, Ostsee-Zeitung vom 16.05.2020
12 Zu viel Wind: Warum Rostocks Kraftwerk nicht mehr dampft, Ostsee-Zeitung, Printausgabe, 16.05.2020

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